Bevor die eigentlichen Bauarbeiten an den Schleusen beginnen können, müssen zunächst geeignete Baustellenzufahrten mit ausreichender Tragfähigkeit hergestellt werden. Aufgrund der teils sehr abgeschiedenen Lage der Schleusen ist das eine mehr oder weniger aufwendige Arbeit.
Die Schleuse Ruhlsdorf ist für das Bauvorhaben verkehrsgünstig an der Landesstraße L31 gelegen, so dass dort lediglich die vorhandene Zufahrt angepasst werden muss.
In Leesenbrück und Grafenbrück sind jedoch komplett neue bauzeitliche Zuwegung herzustellen. An der Schleuse Leesenbrück führt die Zufahrt von Süden über eine landwirtschaftliche Fläche. An der Schleuse Grafenbrück muss zum Schutz der Ortschaft Marienwerder ein Waldweg temporär ausgebaut werden, welcher die Schleuse in nördlicher Richtung mit der Bundesstraße B167 verbindet.
Außerdem muss an jedem Standort der Vorhafen unmittelbar vor und hinter der Schleuse verfüllt werden, um mit den Baugeräten beide Kammerseiten erreichen zu können.