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Mikropfähle
Bautagebuch

01.05.2024

Mikropfähle

Rückblick auf das zeitige Frühjahr: Mit einigen Wochen Versatz erfolgte an den Schleusen Ruhlsdorf, Leesenbrück und Grafenbrück nach dem Abbruch der Häupter und Schleusenkammern die Entschlammung der Baugruben. Hierfür waren Taucher auch bei frostigen Temperaturen im Einsatz, um die großen Mengen an Feinsediment in aufwendiger Handarbeit mittels Saugrüssel in Absetzbecken abzupumpen. Die Sicht unter Wasser beträgt hierbei nicht mal 20 bis 30 Zentimeter.

Im Anschluss erfolgte dann in einem Raster von 2 mal 2 Metern das Setzen sogenannter Mikroverpresspfähle als Rückverankerung der Unterwasserbetonsohle. Hierbei handelt es sich um Bohrungen, die zwischen 8 und 13 Meter tief unter die spätere Unterwasserbetonsohle reichen. In diese Bohrungen werden dann Stahlstangen mit 5 Zentimetern Durchmesser eingesetzt, mit einer Zementschlämme verpresst und sichern später die Baugrubensohle nach dem Trockenlegen gegen Aufschwimmen ab.

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