Am 25. April informierte sich Infrastrukturminister Robert Crumbach gemeinsam mit Landrat Daniel Kurth sowie Vertretern des Zweckverbandes Region Finowkanal und der Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg (WIN-AG) über den aktuellen Stand der Schleusensanierung am Finowkanal.
Auftakt des Besuchs war der Stadthafen Liebenwalde am Langen Trödel. Der wieder schiffbar gemachte Kanalabschnitt gilt als erfolgreiches Beispiel für die Entwicklung moderner Infrastruktur im Wassertourismus. Er zieht seit Jahren zahlreiche Bootsfahrer an und zeigt das wirtschaftliche Potenzial der Region.
Ein wichtiges Signal für den Wassertourismus setzte das Infrstrukturministerium unlängst mit der Anpassung der Landes-Charterbootverordnung. Künftig können auch der Ruppiner Kanal und Teile der Ruppiner Wasserstraße führerscheinfrei mit kleineren Charterbooten befahren werden – ein weiterer Schritt zur Stärkung der Region.
An der Schleuse Ruhlsdorf befinden sich die Bauarbeiten inzwischen auf der Zielgeraden. Neben der Fertigstellung der Außenanlagen stehen aktuell technische Tests und die Vorbereitung des Probebetriebs im Fokus. In den kommenden Wochen sollen umfangreiche Prüfungen erfolgen, bevor die Schleuse unter realen Bedingungen genutzt werden kann.
Abschließend besuchte die Delegation die Schleuse Kupferhammer, die Teil eines zweiten Sanierungspakets ist. Die innerstädtische Lage stellt besondere Anforderungen an die Umsetzung, während gleichzeitig mit dem neuen Hufnagelquartier zusätzlicher Wohnraum entsteht.
Der Termin verdeutlicht die enge Zusammenarbeit von Land, Landkreis und Zweckverband. Ziel bleibt es, den Finowkanal als historische Wasserstraße nachhaltig zu stärken und seine Bedeutung für Tourismus, Wirtschaft und Lebensqualität weiter auszubauen.

