In Ruhlsdorf wurde die Kammer-Sohle in vier Abschnitten fertig betoniert. Was nun nicht mehr sichtbar, aber dennoch sehr zeitintensiv war, ist das Flechten der Bewehrung aus Betonstahl. Diese Kammer-Sohle bildet das Fundament der zukünftigen Schleuse.
Die Stahlbewehrung für die Sohle des Bauwerks ist sowohl beeindruckend als auch funktional. Sie gibt zusammen mit der Schalung der Konstruktion die Form und nötige Stabilität. Das Geflecht aus Stahl wirkt in den verschiedenen Bauphasen fast wie ein Kunstwerk. Am Ende geht es jedoch eine feste Verbindung mit dem Beton ein und sorgt für die notwendige Festigkeit und Belastbarkeit der Schleusensohle.
Neben dem Einbau der Bewehrung wurden auch schon erste Stahlwasserbauteile montiert, wie beispielsweise die Aufnahme der zukünftigen Schleusentore im Unterhaupt. Diese Stahlbauteile sind von entscheidender Bedeutung für die spätere Funktion der Schleuse, da sie die Basis für das sichere Schließen und Öffnen der Tore bilden werden.