Bei schönstem Frühlingswetter wurden in dieser Woche alle vier Tore an der Schleuse Heegermühle eingebaut. Besonders beeindruckend ist dabei der Größenunterschied der Oberhaupt- und Unterhaupttore. Mit einer Hubhöhe von 2,6 Metern liegt die Schleuse im Mittelfeld der zwölf Finowkanalschleusen. Die geringste Hubhöhe hat die Schleuse Ruhlsdorf mit 1,85 Metern Höhenunterschied, die höchste die Schleuse Kupferhammer (4 m) im zweiten Schleusenpaket.
Außerdem werden in Heegermühle in dieser Woche auch die Spundwände im oberen Vorhafen durch Taucher unter Wasser abgebrannt. Die Schleuse Heegermühle ist damit die erste Schleuse im ersten Schleusenpaket, bei der das Wasser des Finowkanals wieder bis an den Revisionsverschluss steht. Verantwortlich hierfür sind vor allem die beengten Platzverhältnisse und die daraus resultierenden Änderungen im Bauablauf. Noch ausstehende Arbeiten müssen nun ohne eine Umfahrung der Schleuse durchgeführt werden.