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Update an den 6 Schleusenbaustellen
Bautagebuch

14.11.2025

Update an den 6 Schleusenbaustellen

Baustellenupdate Ruhlsdorf bis Heegermühle
Seit dem letzten Eintrag ist einige Zeit vergangen. Daher möchten wir Ihnen einen Überblick zum Baufortschritt an den sechs Schleusenbaustellen geben.

Ruhlsdorf
Die Massivbauarbeiten sind seit einiger Zeit abgeschlossen. Das denkmalgerecht wiederaufgebaute Betriebsgebäude erhielt einen neuen Dachstuhl und ist nun auch im Innenbereich gut geschützt. Das kleine Richtfest bot eine gute Gelegenheit, sich bei den bauausführenden Firmen zu bedanken. Die Arbeiten an den Außenanlagen haben begonnen; in den kommenden Wochen folgt die Installation der Antriebs- und Automatisierungstechnik.

 

Leesenbrück
In Leesenbrück sind die Massivbauarbeiten ebenfalls abgeschlossen. Wie in Ruhlsdorf konnten auch hier die Verklinkerarbeiten nach historischem Vorbild fertiggestellt werden. In den kommenden Wochen wird die Baustelle zurückgebaut und mit der Herstellung der Freianlagen begonnen. Außerdem wird die Antriebs- und Automatisierungstechnik installiert.

 

Grafenbrück
Nachdem die Arbeiten in Grafenbrück – unter anderem aufgrund der geteilten Baugruben – zeitweise langsamer vorankamen, geht es nun zügig weiter. Im Massivbau steht noch der letzte Betonierabschnitt der nördlichen Kammerwand sowie Restarbeiten im unter anderem im Bereich der Brücke aus. Die Klinkerarbeiten in der Schleusenkammer haben begonnen und prägen jetzt den Baustellenalltag.

 

Schöpfurt
In der Schleuse Schöpfurt wurden neben dem Einbau der Antriebs- und Automatisierungstechnik auch Schadstellen im Beton saniert. Außerdem wurde der Zaun auf der Freifläche versetzt, um diese künftig für Besucher zu öffnen. Hier sollen Sitzmöglichkeiten folgen, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Außerdem erfolgt der Anschluss der Automatisierungstechnik und dann der Probebetrieb.

 

Heegermühle
Auch in Heegermühle, wo die Arbeiten ein Jahr nach dem ersten feierlichen Spatenstich begonnen haben, sind die Massivbauarbeiten bereits weit fortgeschritten. Lediglich am Oberhaupt und an der nördlichen Kammerwand stehen die letzten Betonierabschnitte noch aus. Die Arbeiten an den Wartestellen und Umtragewegen schreiten ebenfalls gut voran.

 

Wolfswinkel
An der Schleuse Wolfswinkel führten Schwierigkeiten beim Errichten der bauzeitlichen Hochwasserführung zu einem verzögerten Start der Abbrucharbeiten. Nach dem Setzen der Spundwände ist der Abbruch der alten Schleuse nun bis rund zwei Meter unter Geländeoberkante erfolgt. Derzeit wird die Baugrube ausgesteift; im Anschluss wird der Abbruch weiter vorangetrieben – dann unter Wasser.

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